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PC-Pool "Forschendes Lernen"

Eigenverantwortlich Lernziele und Lernwege bestimmen

Topthemen

Der PC-Pool Forschendes Lernen (FL-Pool) ermöglicht es Ihnen einerseits, als Selbstlernzentrum Ihre Studien in Einzelarbeit oder in Gruppen zu betreiben und andererseits, virtuelle Lehr- und Lernformen weiter zu entwickeln. Gemäß diesem Konzept stellt er ein Zentrum für E-Learning an der Fakultät dar.

Versteht man Wissenschaft nicht als statischen Besitz bestimmter Techniken und Kenntnisse, sondern als dynamischen Prozess der Forschung und Reflexion, dann sollte die Ausrichtung auf forschendes Lernen das grundlegende Prinzip für die Lehre in allen Fachbereichen der Universität sein.
Forschendes Lernen beruht auf einem Verständnis von Lernen, bei dem die Lernenden aktiv, selbstbestimmt und eigenverantwortlich Lernziele und Lernwege bestimmen, erproben und reflektieren. Durch selbstgesteuerte Lernprozesse sollen Praxiserfahrungen und wissenschaftliche Theorien eine enge Verbindung eingehen. Ziel dieses Lernansatzes, der sich vor allem vom rezeptiven Lernen unterscheidet, bei dem dargebotene Inhalte aufgenommen, gespeichert und bei Bedarf wiedergegeben werden, ist der „thoughtful practioner“, der praktische Denker bzw. der denkende Praktiker.
Die Philosophische Fakultät hat in Kooperation mit dem Kanzler der Universität und der Universitäts- und Stadtbibliothek einen PC-Pool für forschendes Lernen errichtet, der Studierenden systematisch Informations- und Forschungskompetenzen in den Geisteswissenschaften vermitteln und so zur Senkung der Studiendauer, zur Erhöhung der Studienzufriedenheit und des Studienerfolgs der Studierenden beitragen soll.

Individuelles Lernen und Weiterentwicklung virtueller Lehr-/Lernformen

So ist der Pool zum einen als Selbstlernzentrum angelegt, welches Studierenden die Möglichkeit eröffnet, sowohl allein als auch in Gruppen Ihre Studien zu betreiben.Darüber hinaus dient das Zentrum der Weiterentwicklung virtueller Lehr-/Lernformen, die als besonders intensive Form forschenden Lernens begriffen werden können und die z. B. im Bereich des E-Learning auf Basis der ILIAS-Plattform selbstgesteuerte Lernprozesse unterstützen.

Architektur

Der Pool wurde auf Grundlage der Planungen des Kölner Architekturbüros SIC und unter dessen Ägide errichtet. Er ist nach drei Seiten hin als durchgängige Glaskonstruktion realisiert - die in ihm stattfindenden Arbeitsprozesse werden so nach außen hin im wörtlichen Sinn "transparent". Um hierbei einen "Aquariumseffekt" zu vermeiden, wurden in Höhe der Arbeitsplätze halbtransparente Folien angebracht, die eine Balance zwischen dem zum ungestörten Arbeiten notwendigen Sichtschutz und beabsichtigter Transparenz gewährleisten.
Der PC-Pool Forschendes Lernen befindet sich im Erdgeschoss des Philosophikums an prominenter Stelle im Hauptflur, so dass er bei Durchqueren des Gebäudes sofort wahrgenommen wird.

Raumgestaltung & Arbeitsumgebung

Im Innern des Pools wird das Konzept einer größtmöglichen Flexibilität realisiert, das die Anpassung an die unterschiedlichsten Lehr- und Lernsituationen ermöglicht.Im Boden des Pools sind Strom und Netzwerkanschlüsse so verteilt, dass insgesamt 33 Arbeitsplätze in nahezu beliebigen Konstellationen zusammengestellt werden können. Einzel- und Kleingruppenarbeit ist auf diese Weise ebenso möglich wie die Anordnung der Möblierung zum klassischen Frontalunterricht. Tische, Stühle und Rechner sind dazu mit Rollen versehen, die eine schnelle Anpassung der Raumsituation an verschiedene Anforderungen erlauben.
Durch eine ausfahrbare Trennwand kann der Pool in kurzer Zeit in zwei Räume geteilt werden, so dass in einem Raum etwa eine Veranstaltung stattfinden kann, während der andere weiterhin zum Selbstlernen zur Verfügung steht. Zusätzlich verfügt der Pool über 11 in eine halbseitig umlaufende Stehtischkonstruktion integrierte Strom- und UKLAN-Anschlüsse, die Studierenden die Möglichkeit geben, mit eigenen Notebooks zu arbeiten. Diese Arbeitsplätze können sowohl im Stehen als auch mit bereitstehenden Counterstühlen genutzt werden.